


Jasmin Kiranoglu wurde 1993 in Hamburg geboren, wuchs in Antalya, Berlin und München auf und lebt seit 2013 größtenteils in der Schweiz.
Sie ist Performancekünstlerin und verbindet Körper, Raum, Objekte und Publikum. Ihre Arbeit basiert auf Empathie sowie psychischer und physischer Verletzlichkeit und erforscht das Verhältnis zwischen Innen und Außen. Sie arbeitet in Theater- und Tanzkontexten, die oft performativ sind und sehr enge und direkte Begegnungen mit dem Publikum beinhalten. Gemeinsam mit dem Klangkünstler Matthias Müller ist sie Gründerin des Kollektivs Portakal Radikal.
Kiranoglu studierte Schauspiel (BA), Expanded Theater (MA) und Zeitgenössische Kunstpraxis (MA) an der Hochschule der Künste Bern. Während eines Erasmus-Aufenthalts in Istanbul vertiefte sie ihre Ausbildung im modernen Tanz.
Im November (25) trat sie als Hamster-Wesen in dem Musiktheaterstück Fibsi and the edge of the abyss in Zürich auf, Regie führte Sarah Noemi Brusi, die Musik stammt von Stefan Kägi und Rita Jurt.
Sie präsentierte ihre Performance „gestülpt“ im Kunstraum Bern Bümpliz während der Gedenkausstellung für Norbert Klaasen (25) und wirkte mit Anne Kersting an der Gruppenperformance „Lasst uns teilen“ beim Paula Festival in St. Gallen (25) mit. Ihre Fantasietherapie-Sitzung „Katza Nidra 7“ präsentierte sie mit Martin Schick beim Festival „Plötzlich Tod“ in der Heitere Fahne in Bern (25). Mit Back to Wollyhood trat sie als Hexe Esbetha Bünzli in „Duster“ in Uster (25) und als Katzenlady Cleopatra im Theaterstück „Stadt der Katzen“ in Bern und Burgdorf (23/24) auf. Mit Hanna Röhrich performte sie bei KarteNoire 2502 #18 im Biotop in Biel (24). Außerdem war sie Mitglied der Girlgroup The Bernese Yonis, die beim BETA Festival im Tanzhaus Bern (21/22) spielte.
Mit Portakal Radikal trat sie beim BONE Performance Festival (24), beim Kulturesk Festival in der Grossen Halle der Reitschule (24), im Zehendermätteli für die Stiftung JETZT KUNST (23) und beim ACT Festival, PROGR Bern (23) auf. Zu den früheren Arbeiten gehören DIVIDE (Museum Tinguely, Basel, 22), Separation, Reparation, Vanishing (migma Performance Festival, Luzern, 22) und UNCOVER (Zürich, Bern, Basel, Istanbul 19–21).